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| Markus Strübel  | Blog

Am Himmel wird es voller: Der Markt für Drohnen wird professioneller

Drohnen kommen vermehrt zum Einsatz. Einerseits als sog. Nutz- oder Wächterdrohnen, andererseits werden sie für kriminelle Machenschaften genutzt. Auf diesen Trend reagiert die Sicherheitsbranche und gründet den Arbeitskreis Drohnen.

In Deutschland sind knapp 500.000 Drohnen im Umlauf, von denen etwa 46.000 Drohnen kommerziell genutzt werden. Der Anteil privat genutzter Drohnen stagniert auf hohem Niveau, aufgrund relativ komplizierter rechtlicher Vorgaben, z.B. der aktuellen EU-Drohnenverordnung. Für den Markt kommerziell eingesetzter Drohnen wird jedoch ein stetiges Wachstum erwartet, da Drohnen vielseitig und kostengünstig eingesetzt werden können.

Neben positiven Einsatzeigenschaften haben Drohnen auch eine Schattenseite. Seit 2016 werden handelsübliche Drohnen in asymmetrischen Konflikten als Waffen eingesetzt. Das darin zu sehende Risikopotenzial hat den Bundesverband der Sicherheitswirtschaft (BDSW) veranlasst, den Arbeitskreis Drohnen zu gründen.

Gerd Kupferer, Bereichsleiter der Geschäftsfelder Premium Private und Drohnendetektion sowie Mitglied der Geschäftsleitung bei Securiton Deutschland, Mitinitiator des Arbeitskreises Drohnen im BDSW ist erfreut über das große Interesse an dem Arbeitskreis. Das deute darauf hin, dass das Thema Drohnenrisiken ernst genommen werde.

Vom Beobachten zum Handeln

Drohnen und dadurch entstehenden Gefahren werden uns in den kommenden Jahren zunehmend beschäftigen. Eine Aufgabe der Sicherheitsbranche ist es, Politik und Öffentlichkeit für dieses Thema zu sensibilisieren. Der BDSW-Arbeitskreis Drohnen wird sich auch auf europaweiter und internationaler Ebene für die Gestaltung von Richtlinien, Zulassungen und Verordnungen einsetzen. Der Arbeitskreis hat sich zum Ziel gesetzt, auf zukunftsweisende Einsatzgebiete und Techniken frühzeitig einzugehen, um den Markt auf neue Entwicklungen vorzubereiten. Parallel dazu wird die Verwendung von Drohnen für kriminelle Aktivitäten oder als Waffe international beobachtet.

Im DIN-Normenausschuss Luft- und Raumfahrt – Drohnen-Detektion, in dem Jochen Geiser, der verantwortliche Produktmanager bei Securiton Deutschland, aktiv mitarbeitet, wird eine Grundlage für die einheitliche Anwendung von Drohnendetektionssystemen entwickelt.

Intelligente Systemlösungen zur Drohnenerkennung und Gefahrenabwehr

Zur Detektion von irregulär eingesetzten Drohnen stehen statische und mobile Drohnendetektionssysteme (DDS) zur Verfügung. So ist heute kein militärischer Einsatz in Krisengebieten ohne DDS denkbar. Aber auch zum Schutz von Flughäfen, kritischer Infrastruktur und Behörden werden Drohnendetektionssysteme zunehmend eingesetzt.

DDS fusionieren diverse Sensoren zu komplexen Analysesystemen, die in der Lage sind, Drohnen in Distanzen von bis zu 50 km Entfernung zu erkennen. Neben Drohnenpositionen können auch die Standorte von Drohnenpiloten ermittelt werden, wodurch die Polizei eine unmittelbare Eingriffsmöglichkeit hat, mit der Gefahren durch Drohnen effizient abgewendet werden können.

Securiton Deutschland hat bereits vor Jahren das Risikopotenzial durch Drohnen, aber auch den möglichen Nutzen von Drohnen erkannt und daraus ein Fusionskonzept entwickelt, das unbefugte Aktivitäten von UAV, Personen und Fahrzeugen detektiert. Besonders stolz ist Gerd Kupferer darauf, dass mit dem Securiton Dome Security Konzept erstmals die Möglichkeit geschaffen wurde, eine homogene Detektionshülle über Liegenschaften jeglicher Größe zu spannen. Die daraus generierten Informationen und Meldungen können in objekteigenen Sicherheitszentralen, aber auch durch die spezialisierte Notruf- und Serviceleitstelle von Securiton verarbeitet werden. Im Rahmen eines Betreibermodells können alle technischen, organisatorischen und funktionalen Sicherheits-Aktivitäten kostengünstig an Securiton delegiert werden.

Lesen Sie auch gerne den Fachbeitrag von Gerd Kupferer in 'DSD – Der Sicherheitsdienst', dem Fachmagazin für die Sicherheitswirtschaft.

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