Drohnen über Kritischer Infrastruktur: Wissen, was im eigenen Luftraum passiert
Mit mobiler Drohnendetektion können Betreiber erste Transparenz schaffen, Risiken bewerten und Erfahrungen für ein langfristiges Schutzkonzept sammeln.
Zäune, Zutrittskontrollen und Videotechnik schützen Kritische Infrastrukturen am Boden.
Doch was passiert oberhalb des klassischen Perimeters und wie bleibt der Luftraum über Energieanlagen, Wasserwerken, Industrie- oder Telekommunikationsstandorten sicher? Das seit März 2026 in Kraft getretene KRITIS-Dachgesetzt zwingt Betreiber dazu, ihren Sicherheitsbedarf zu analysieren und Schutzkonzepte neu zu denken.
Nicht jeder Betreiber weiß, ob überhaupt Drohnen über dem eigenen Gelände fliegen. Inwieweit eine umfangreiche stationäre Drohnendetektionslösung notwendig ist, lässt sich für viele Standorte zu Beginn also noch gar nicht belastbar beurteilen. Zunächst gilt es daher herauszufinden, wie häufig und in welcher Form Drohnenaktivitäten tatsächlich auftreten. Um diese Frage zu beantworten, kann der SecuriDrone Companion, als mobiles Drohnendetektionssystem, ein belastbares Lagebild liefern.
Drohnendetektion zum Mitnehmen
Das kompakte System lässt sich transportieren und an unterschiedlichen Standorten einsetzen. Die Detektionsreichweite beträgt unter geeigneten Bedingungen bis zu zwei Kilometer, abhängig von den Gegebenheiten vor Ort. Freie Flächen und exponierte Positionen bieten beispielsweise andere Voraussetzungen als stark funkbeeinflusste Umgebungen. In solchen Situationen kann eine stationäre beziehungsweise weiterführende Sensorlösungen die geeignetere Wahl sein. Damit positioniert sich der SecuriDrone Companion bewusst nicht als Lösung für jede denkbare Sicherheitsanforderung. Seine Stärke liegt vielmehr in der Mobilität und einfachen Handhabung und eignet sich so insbesondere für einen pragmatischen Einstieg in die Drohnendetektion.
Einschalten, Lagebild aufbauen, Ereignisse analysieren
Für das Sicherheitspersonal soll keine neue technologische Hürde entstehen. Der SecuriDrone Companion ist nach dem Einschalten schnell betriebsbereit und auf eine intuitive Nutzung ausgelegt. Wird eine Drohne detektiert, erfolgt die Alarmierung direkt über die SecuriDrone Mobile App auf das Smartphone oder Smartwatch des Anwenders.
Weitere Informationen, etwa Drohnenmodell, die Position des Piloten, RemoteID oder Flugroute werden in der WebSuite bereitgestellt. Drohnen werden damit nicht nur detektiert, sondern gezielt protokolliert und deren Risiko bewertet.
Vom einzelnen Alarm zum Drohnenlagebild
Besonders interessant wird Drohnendetektion, wenn sie über einen längeren Zeitraum erfolgt. Denn für die Sicherheitsverantwortlichen ist nicht nur das einzelne Ereignis relevant. Es geht um Zusammenhänge: Treten Drohnen regelmäßig auf? Gibt es bestimmte Flugbewegungen? Nähern sich Drohnen sensiblen Bereichen? Gibt es wiederkehrende Ereignisse? Aus einzelnen Detektionen entsteht so schrittweise ein konkretes Bild der tatsächlichen Situation am Standort.
Erst testen, dann entscheiden.
Nicht jeder Standort benötigt vom ersten Tag an eine umfassende stationäre Multisensor-Lösung. Deshalb bietet Securiton Deutschland den SecuriDrone Companion auch im Rahmen einer Miet-Kauf-Option an. Betreiber können Drohnendetektion damit zunächst praktisch einsetzen und Erfahrungen am eigenen Standort sammeln.
Der Ansatz ist bewusst pragmatisch: Detektieren, dokumentieren, bewerten, entscheiden. Nach einem definierten Einsatzzeitraum kann gemeinsam betrachtet werden, welche Drohnenaktivitäten tatsächlich erfasst wurden und welcher weitere Schutzbedarf daraus entsteht. Das senkt nicht nur die Einstiegshürde, sondern schafft eine wesentlich bessere Grundlage für die Frage, welche Drohnensicherheitsarchitektur für einen Standort tatsächlich sinnvoll ist.
Typische Einsatzszenarien für den SecuriDrone Companion
- Drohnenverdacht schneller einordnen
Wird eine Drohne gesichtet oder detektiert, stellt der SecuriDrone Companion verfügbare Detektions- und Positionsinformationen in der App bereit. Das schafft eine bessere
Informationsbasis für die nächsten Schritte.
Mehrwert: Mehr Klarheit für eine schnelle und fundierte Lagebeurteilung. - Drohnenlage bei Sicherheitsrundgängen im Blick
Bei Kontrollgängen auf weitläufigen oder sensiblen Arealen unterstützt der SecuriDrone Companion Sicherheitskräfte mit verfügbaren Detektions- und Positionsinformationen direkt
vor Ort.
Mehrwert: Drohnenlage im Blick, auch fernab der Leitstelle. - Temporäre Bereiche flexibel absichern
Wartungen, Baumaßnahmen oder besondere Betriebsphasen können den Schutzbedarf kurzfristig verändern. Der SecuriDrone Companion bringt Drohnendetektion gezielt dorthin, wo sie temporär benötigt wird.
Mehrwert: Flexibler Einsatz ohne dauerhaft installierte Detektion am Einsatzort. - Veranstaltungen und besondere Sicherheitslagen
Bei Events oder kurzfristig verändertem Schutzbedarf ergänzt der SecuriDrone Companion bestehende Sicherheitsmaßnahmen.
Mehrwert: Flexibel einsetzbarer zusätzlicher Schutz bei temporären Sicherheitslagen.
Der SecuriDrone Companion ist nicht die eine Antwort auf jedes Drohnenszenario. Er ist besonders interessant, wenn Mobilität und schneller Einsatz gefragt sind. Bei größeren oder komplexen Liegenschaften, anspruchsvollen Funkumgebungen oder einem deutlich erhöhten Schutzbedarf können stationäre Systeme oder zusätzliche Sensorprinzipien die bessere Wahl sein.
Dann führt der Weg zu einem Multilayer-Konzept, das verschiedene Sensoren und Effektoren entsprechend den Gegebenheiten und Anforderungen des Standorts zu einem Gesamtsystem verbindet. Der SecuriDrone Companion ist damit keine "kleine Drohnenlösung". Er kann vielmehr der Startpunkt einer skalierbaren Drohnensicherheitsstrategie sein, die bei Bedarf mit den Anforderungen wachsen kann.
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