Energieversorger: Kritische Infrastrukturen sichern

Anlagenüberwachung im Smart Grid

Ob Kraftwerk, Umspannwerk oder Verdichterstation – jedes Objekt stellt eigene Anforderungen an die Sicherheit dar

Eine grundsätzliche Empfehlung gilt jedoch für alle Versorgungsanlagen: „Der Perimeterschutz ist für die Sicherung von Gas-, Wasser- und Stromnetzen besonders wichtig, denn schon an der Grundstücksgrenze soll ein Eindringen von Einbrechern, Metalldieben und Vandalen effektiv abgewehrt werden“, sagt Thomas Hermes, zuständig für das Geschäftsfeld Energie beim Sicherheitssystemhaus Securiton. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Achern gehört zur Schweizer Securitas-Gruppe und realisiert individuelle Sicherheitskonzepte für Gebäude, Anlagen und Außenareale.

„Neben Detektionszäunen oder Wärmebildkameras ist die intelligente, durch Videobildanalyse gestützte Videoüberwachung in der Perimetersicherung eine effektive Methode zur Gefahrenabwehr: Sie arbeitet rund um die Uhr und automatisch ohne menschliches Zutun. Das spart wertvolle Personalressourcen. Vor allem aber reduziert sie die Reaktionszeit auf wenige Sekunden“, führt Thomas Hermes aus. Um das hauseigene Videosicherheitsmanagement für kritische Infrastrukturen noch enger an die Arbeitsprozesse der Anwender anzubinden, stellt Securiton seine Lösung jetzt im Netzleitsystem

HIGH-LEIT von IDS zur Verfügung. Standardisierte Schnittstellen gewährleisten in einem gekoppelten System den normenkonformen, wie von der technischen Spezifikation CLV/prTS 50661-1 und DIN EN 15975-2 geforderten, präventiven Schutz von Anlagen, Gebäuden und Gelände. „Die Integration der Überwachungssysteme in das Netzleitsystem bietet Versorgungsunternehmen einen großen Vorteil“, erklärt Peter Maas, Abteilungsleiter Produktmanagement bei IDS. „Das Personal hat über das Herzstück der Leitstelle – dem Netzleitsystem – nun auch die Überwaschungssysteme im Blick und kann damit noch schneller und gezielter reagieren.“ Bei der Konzeption der Schnittstellen für die Branchenlösung von IDS und Securiton standen IT- und Systemsicherheit im Fokus. Das Informationsmanagementsystem entspricht den hohen Anforderungen der Energieversorger. „Eine gehärtete Systemarchitektur ist Grundvoraussetzung für IT-Sicherheit“, betont Hermes.

IT, die mitdenkt
Den Kern der Securiton-Lösung bildet ein IP-basiertes Managementsystem mit intelligenten Analysemodulen. Grenzübertritte, bestimmte Handlungen oder Verhaltensmuster werden vom Sicherheitssystem erkannt und automatisch an das Wachpersonal gemeldet. „Dazu wird das zu observierende Gelände in Erfassungs- und Alarmzonen gegliedert. Das Analysetool erfasst alle Aktivitäten, doch nicht jedes Ereignis löst einen Alarm aus“, erklärt Hermes. Geht jemand hinaus und kehrt zurück, merkt die aufmerksame Software ...

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Kritische Infrastrukturen gilt es, präventiv gegen Angriffe zu schützen

Automatische Ereigniserkennung: Intelligente Videobildanalysen erkennen unerwünschte Ereignisse automatisch

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