Elektromobilität

Neue Herausforderungen - neue Chancen

Brandgefahren im Parkhaus und an Ladesäulen

Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird 2019 ein Schlüsseljahr in der E-Mobilität werden. Fast alle der großen Autohersteller kündigen neue Modelle an, die mehr Komfort, höhere Reichweiten und höhere Geschwindigkeiten versprechen. Der Traum der emissionslosen Fortbewegung scheint sich zu erfüllen. Was auf der einen Seite der Umwelt zugute kommt, birgt auf der anderen Seite aber bisher kaum bekannte Gefahren. Securiton benennt nachfolgend die wesentlichen Gefahrenquellen und stellt maßgeschneiderte Lösungen vor.

Gefahrenquelle: Lithium-Ionen-Akkus

Überlastungen, erhöhte Temperaturen und vor allem Beschädigungen von Akkus führen sehr schnell  zu  Akku-Bränden. Bekannt ist dieses Szenario als „Thermal Runaway“. Dieser thermische Durchlauf kann zur Zerstörung des Akkus führen. Jeder, der schon einmal einen Akku-Brand miterlebt hat, weiß wie bedrohlich dieses Szenario sein kann. Lithium-Ionen-Akkus z. B. verbrennen in extrem heißen Feuer, dabei können Temperaturen von bis zu 800° entstehen. Chemische Prozesse führen zu einer Verdampfung der  Elektrolytflüssigkeit, dadurch entstehen Gase, die die Zellen zum Brennen bringen. Außerdem entstehen  auch noch giftige Qualmwolken, die die Löscharbeiten der Feuerwehr zusätzlich erschweren. Oft  entstehen die Brände aber auch Stunden nach kleineren Unfällen, bei denen die Ummantelung  des Akkus beschädigt wurde und es zu dem beschriebenen „Thermal  Runaway“ kommt, der zu einer Explosion führen kann. Aus diesen Gründen empfehlen namhafte Hersteller die E-Mobile 48 Stunden in Quarantäne zu schicken. Das heißt, nach dem Unfall sollten sie 48 Stunden im Freien geparkt werden. Die neuste Generation der E-Mobile setzt auf modulare Konzepte zur Steigerung der Reichweiten. Dieses Modulsystem beinhaltet bis zu 20 austauschbare Akkus, die nach einer Zerstörung eine Brand-Kettenreaktion auslösen können.

Gefahrenquelle: Ladevorgang

Beim Betanken von E-Mobilien gibt es zwei Gefahrenszenarien, die zu einem Brand führen können:    

1. Durch eine Überladung und daraus entstehenden Brand der Akkus.

2. Da an einer Ladesäule ein sehr hoher Energieumsatz pro Zeit ermöglicht wird (bei  der Ladebetriebsart 4: Bis zu 200A/1000V), ist hier eine latente Gefahrenquelle vorhanden. Ursache dafür kann ein Kurzschluss sowie Feuchtigkeit und / oder eine mechanische Beschädigung sein.

Lösungskonzept SecuriRAS ASD

Im Falle des bereits beschriebenen „Thermal  Runaway“ sind Rauchmelder besonders geeignet Gefahren  zu vermeiden. Grund ist die chemische Reaktion bei der zuerst Rauch entsteht. Oft breitet er sich über längere Zeit aus, bevor es zum eigentlichen Brand kommt. Gerade diese Gefahrensituation sollte Anlass  sein, das bestehende Brandschutzkonzept bei E-Mobilen neu zu bewerten um gegebenenfalls auf Rauchmelde-Technik zu wechseln. Mit dem Ansaugrauchmelder SecuriRAS ASD 53x wird ein Anstieg der Rauchkonzentration sehr früh erkannt und entsprechende Maßnahmen können blitzschnell eingeleitet werden.

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Brandgefahr Akkus:

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Brände können durch Überladung eines Akkus entstehen

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