Das Sicherheitsbedürfnis der Wirtschaft ist trotz konjunktureller Schwäche ungebrochen. Dies zeigt der aktuelle Geschäftsbericht der zur Securitas Gruppe Schweiz gehörenden Securiton GmbH, 77855 Achern. Wie Geschäftsführer Artur Schmidt mitteilt, konnte das Unternehmen, das unter seiner Leitung kürzlich sein 30-jähriges Bestehen feierte, den Umsatz 2008 um ca. 35 Prozent auf 39,813 Mio. EUR steigern. Darin enthalten sind die mit dem Ausbau der Vertriebsorganisation verbundenen Übernahmen der Firmen west-alarm GmbH, vonderschmidt GmbH, Visio AG, Conteco GmbH und Förster Sicherheitstechnik GmbH und deren Zusammenfassung zum Geschäftsbereich P & G (Privat und Gewerbe). Gleichzeitig wuchs die Belegschaft um 117 auf deutschlandweit 290 Mitarbeiter.
Umsatzschwerpunkte im Berichtsjahr waren die Sonderbrandmeldetechniken, die Videotechnik und die Bildanalyse. Diese Systeme unterliegen einer erhöhten Nachfrage und einer rasanten technischen Entwicklung. Entsprechend hoch sind die Anforderungen an die Zuverlässigkeit der Überwachungsdaten unter widrigen Umgebungsbedingungen. Aufgrund seiner technischen Kompetenz und der bundesweiten Präsenz fühlt sich Securiton diesen Anforderungen voll gewachsen. Auf dem Gebiet der Sonderbrandmelder, bei denen Securiton als Wegbereiter und Technologieführer gilt, hat das Unternehmen den neuen Ansaugrauchmelder SecuriRAS ASD 535 mit intelligentem HD-Sensor erfolgreich eingeführt.
Innerhalb der Niederlassung München wurde ein Entwicklungs-Kompetenzzentrum für Videomanagement und Bildanalyse gegründet, das die Produkte in diesem Bereich für die gesamte Firmengruppe bereitstellt. Für die schnelle und fachkundige Betreuung der Mitarbeiter, Kunden und Techniker sorgt ein neu eingerichtetes Strategisches Competence Center (SCC).
Mit dem Multifunktionalen Chipkartensystem polyright stieß Securiton auch in die zentrale Prozess-Steuerung vor. Damit können die unterschiedlichsten Anwender, wie beispielsweise Hochschulen, Universitäten, Industriebetriebe, öffentliche Einrichtungen, Kliniken und Pflegeheime ihre Organisationsabläufe bedeutend vereinfachen.
Dem relativ schnellen technischen Wandel in der Krankenhaus-Kommunikation wurde Securiton als erster Anbieter am Markt mit seiner IP-basierten Technologie gerecht. Die erste deutschlandweite Installation dieser Technik konnte das Unternehmen im Uniklinikum Marburg vornehmen.
Aufgrund des erfreulichen Auftragsbestandes am Jahresanfang, welcher gegenüber dem Vorjahr einem Plus von rund 40 Prozent entsprach, sieht Geschäftsführer Artur Schmidt dem zweiten Halbjahr 2009 mit Zuversicht entgegen. Als Hauptziele nennt er die verstärkte Unternehmensausrichtung auf das Direktgeschäft im derzeit wirtschaftlich schwierigen Umfeld, die Weiterentwicklung des Geschäftsbereiches P&G (Privat und Gewerbe) und den weiteren Ausbau der Marke Securiton.
Besonders stolz ist man auf die Erfolge des Objektschutzes im öffentlichen Bereich durch mobile Überwachungslösungen, wie sie am Beispiel des kürzlichen Nato-Gipfels dokumentiert wurden. Securiton ist auch als Industriepartner an dem von der Bundesregierung geförderten Forschungsprojekt AISIS zum Schutz kritischer Infrastruktur im Katastrophenfall beteiligt.